Saugbagger in Hamburg

Hamburg ist unser Standort. Drei Baugrundtypen auf engem Raum, flächendeckend Auffüllungen und eine Leitungsdichte, bei der jeder Baggerzahn ein Risiko ist.

Betriebsstandort: Hamburg-Fuhlsbüttel Bedienpersonal: inklusive Einsatzform: ab einem halben Tag
Einsatz anfragen +49 (0)40 53299309 Mo–Fr 07:00–18:00 Uhr
Standort

Wir arbeiten in der Stadt, in der wir stehen

Hamburg ist für uns kein Zielort am Rand des Einsatzgebietes, sondern der Ausgangspunkt: Flughafenstraße 52a, 22335 Hamburg, Stadtteil Fuhlsbüttel, Bezirk Hamburg-Nord. Das ändert vor allem eines: Auch ein halber Tag trägt sich.

An- und Abfahrt wird je Stunde abgerechnet und steht auf der Rechnung, bevor die erste Arbeitsminute anfällt. Bei einem Halbtagestermin wiegt dieser Posten deshalb schwerer als die Einsatzzeit selbst: Je länger der Weg zur Schachtstelle, desto schlechter trägt sich ein Vormittag. Aus Fuhlsbüttel heraus ist genau dieser Vormittag der Normalfall – zwei Adressen in einem Bezirk, eine Rüstung, kein Anfahrtsblock über der Kalkulation.

Unsere Richtwerte dafür: 980 Euro netto für den halben Tag bis vier Stunden Einsatzzeit, 230 Euro netto je Einsatzstunde, jeweils einschließlich Bedienpersonal, und 1.800 Euro netto bei acht Stunden. An- und Abfahrt steht mit 120 Euro netto je Stunde als eigener Posten auf der Rechnung; im Stadtgebiet fällt sie an, bestimmt die Summe aber nicht mehr. Alle Beträge zzgl. Umsatzsteuer. Verbindlich werden sie, wenn wir die Baustelle kennen: Zugänglichkeit, Bodenart, Leitungslage und Einsatzdauer bestimmen den Aufwand.

Kurzfristige Termine sind im Stadtgebiet eher machbar als irgendwo sonst in unserem Einsatzgebiet, weil kein Anfahrtsblock in der Disposition steht. Eine Zusage ist das nicht. Ob wir fahren können, entscheidet allein die Auslastung der Maschine; eine Rufbereitschaft rund um die Uhr gibt es bei uns nicht, und eine Reaktionszeit in Stunden sagen wir niemandem zu – auch nicht in der eigenen Stadt. Telefonisch erreichen Sie uns Mo–Fr von 07:00 bis 18:00 Uhr, auf schriftliche Anfragen antworten wir an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.

Wir stehen in der Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel, Bezirk Hamburg-Nord. Das ist keine Randnotiz, sondern der Grund für den Zuschnitt unserer Wege: Nach Norden trägt die A7 durch, und Norderstedt liegt mit 7 Kilometern und 12 Minuten näher als mancher Weg quer durch die eigene Stadt. Nach Süden rechnet es sich anders: Zwischen Fuhlsbüttel und jeder Adresse südlich der Elbe liegt der Elbtunnel oder eine der Elbbrücken. Alle Kilometer- und Minutenangaben auf dieser Website sind ab dieser Anschrift geroutet, Ziel jeweils Stadtzentrum, freie Fahrt auf OpenStreetMap-Daten. Wer eine Baustelle in Harburg, Wilhelmsburg oder im Hafen hat, sollte den Arbeitsbeginn nicht auf die erste Stunde des Berufsverkehrs legen.

Am Zuschnitt der Leistung ändert der Standort nichts: Wir führen ausschließlich Saugbaggerarbeiten aus. Wiederverfüllung, Verdichtung und Oberflächenschluss gehören nicht dazu, ebenso wenig Leitungsortung, Entsorgung, Verkehrssicherung und das Schneiden gebundener Decken. Was das für die Schnittstelle zu Ihrer Kolonne heißt, steht unter Saugbagger als Nachunternehmer im Tiefbau.

Lagen

Vier Lagen, vier verschiedene Baustellen

Eine Hamburger Adresse sagt für sich genommen wenig. Erst die Lage sagt, was den Termin bestimmt: die Zufahrt, der Boden, der Grundwasserstand oder die Zugangsregelung.

Innenstadt und Speicherstadt

Enge Zufahrten, Kopfsteinpflaster, Fleetkanten, Anlieferverkehr. Hier entscheidet nicht die Grundstücksgrenze, sondern die Frage, wo das Fahrzeug während der Schicht stehen darf und ob der Saugschlauch von dort bis zur Schachtstelle reicht. Der Boden ist überwiegend Auffüllung über den Weichschichten der Alsterniederung. Klären Sie vorab Stellfläche, Zufahrtsbreite und die zulässige Belastung von Deckeln, Kellerdecken und Fleetkanten auf dem Anfahrweg.

Hafen- und Industrieflächen

Der Hamburger Hafen umfasst 3.416 Hektar nutzbare Landfläche, davon rund 26 Prozent Umschlag, 13 Prozent Logistik und 30 Prozent gewerbliche Nutzung. Auf diesen Flächen treffen anthropogene Auffüllung, dichte Medienbelegung und laufender Betrieb zusammen. Zugangsregelung, Werksausweise, Sperrzeiten und Abstellflächen gehören deshalb vor den Termin und nicht auf den Lieferschein.

Geest-Stadtteile

Außerhalb der Niederungen liegt Geestgelände in Höhen zwischen 20 und 60 Metern über NN, im Westen bis zum Baursberg mit 91 Metern, im Süden bis zu den Harburger Bergen mit 155 Metern. Die dort anstehenden Sande sind rollig und nichtbindig – der günstigste Fall für das Verfahren. Vorsicht gilt trotzdem: Ein rolliger Boden steht im offenen Schacht nicht von allein.

Marschlagen an Elbe und Alster

In den Niederungen stehen Weichschichten aus Klei, Torf und Sand an, dazu hohe Grundwasserstände in Ufernähe. Der Aushub kommt wassergesättigt in den Behälter, und bindiger Klei braucht in aller Regel eine Vorlockerung. Was mit dem Material geschieht und ob es wieder eingebaut werden darf, muss vor dem Termin geklärt sein – nicht, wenn der Behälter voll ist.

Eine fünfte Unterscheidung macht nicht der Boden, sondern die Fahrt. Aus Fuhlsbüttel erreichen wir die nördlichen Bezirke – Langenhorn, Winterhude, Barmbek, Wandsbek, Eimsbüttel – ohne Elbquerung; in die Innenstadt und die Speicherstadt kostet der Stadtverkehr Zeit, nicht der Fluss. Südlich der Norderelbe ändert sich das: Für Wilhelmsburg, Harburg, die südlichen Hafenteile und alles, was von dort weiter nach Niedersachsen führt, liegen Elbtunnel oder Elbbrücken zwingend auf der Strecke. An der Arbeit ändert das nichts, an der sinnvollen Anfangszeit einiges.

Saugbagger auf Lkw-Fahrgestell mit seitlich ausgeschwenktem Saugarm auf Kopfsteinpflaster in enger Bebauung
Symbolbild zur Geräteklasse. Kein Einsatzfoto, kein Projektbeleg und keine Referenz.
Baugrund

Der Untergrund wechselt zwischen zwei Straßenzügen

Aus der Adresse lässt sich hier nicht ableiten, was unter dem Pflaster liegt. Wenige hundert Meter entscheiden, ob abgesaugt werden kann oder erst gelockert werden muss.

Der oberflächennahe Untergrund Hamburgs besteht in den Elbe- und Alsterniederungen aus Weichschichten wie Klei, Torf und Sand. Darunter folgt Geschiebemergel der Saale-Eiszeit mit Sand- und Kieseinlagerungen, in der Tiefe miozäner Glimmerton. Außerhalb der Niederungen dominiert die Geest mit ihren rolligen Sanden. Und über allem liegt in Innenstadt und Hafen, was Generationen von Baustellen hinterlassen haben: flächendeckend anthropogene Auffüllung. Wie tragfähig diese Weichschichten sind, zeigt die Gründung des Rathauses in der Alsterniederung – rund 4.000 Eichenpfähle unter einer 1,60 m dicken Grundplatte.

Für den Saugbaggereinsatz ist damit nicht die Bodenart an sich das Thema, sondern die Frage, welcher der drei Fälle an Ihrer Schachtstelle ansteht. Er bestimmt den Zeitansatz stärker als alles andere.

Was das für den Einsatz bedeutet

  • Geestsande sind rollig und nichtbindig und lassen sich zügig absaugen – der beste Fall für das Verfahren.
  • Klei und bindige Schichten erfordern in der Regel eine Vorlockerung. Dafür gibt es eigene Bodenlockerungsgeräte: Sie zerreißen die Bindigkeit festerer Böden und machen ein Absaugen überhaupt erst möglich. In Leitungs- und Wurzelnähe geschieht das mit der Blaslanze, also mit Druckluft statt mit Werkzeug.
  • Auffüllungen sind vorher nicht kalkulierbar. Sie können Bauschutt und Ziegelbruch enthalten; was größer ist als der Saugschlauch, geht nicht hindurch, sondern muss von Hand herausgenommen werden.
  • Hohe Grundwasserstände in Ufernähe bedeuten wassergesättigten Aushub. Ob dieses Material wieder eingebaut werden kann, ist vor dem Termin zu klären.
  • Gefrorener Oberboden ist die einzige jahreszeitliche Einschränkung. Norddeutschland ist maritim geprägt, tiefer und langanhaltender Bodenfrost ist die Ausnahme – Erdarbeiten sind hier in der Regel ganzjährig möglich. Trifft der Frost doch, muss die Frostschicht aufgebrochen werden.

Verbindliche Schichtmächtigkeiten stehen für Ihre Maßnahme im Baugrundgutachten; flächige Werte für das Stadtgebiet lassen sich auf eine einzelne Schachtstelle nicht übertragen. Bodenklassen taugen dafür ebenfalls nicht mehr: Die Klassen 1 bis 7 nach DIN 18300 sind seit dem VOB/C-Ergänzungsband von 2015 durch das Konzept der Homogenbereiche ersetzt. Wie viel Boden je Stunde abgetragen wird, hängt an Bodenart und Grundwasserstand – nach beidem fragen wir vor jedem Angebot, weil sich ohne diese Angaben keine belastbare Leistung ansetzen lässt. Ist schon die Lage der Leitung unklar, klärt das vorab eine Suchschachtung; welche Materialien das Verfahren aufnimmt, steht unter Materialien und Böden.

Saugbagger auf Lkw-Fahrgestell vor Hafenkulisse mit Containerbrücken
Symbolbild zur Geräteklasse. Kein Einsatzfoto, kein Projektbeleg und keine Referenz.
Leitungsdichte

Netzkilometer statt Bauchgefühl

Dass es unter der Hamburger Oberfläche eng ist, muss niemand behaupten – die Betreiber der Netze rechnen es vor.

Die Betreiber nennen Zahlen: über 30.000 km Stromnetz, 7.800 km Gasnetz, rund 5.400 km Trinkwasserleitungen und ein Sielnetz von über 6.200 km. Strom- und Gasnetz werden seit der Fusion vom 2. September 2024 von der Hamburger Energienetze GmbH geführt, Trinkwasser und Siele von Hamburg Wasser. Für die Schachtung heißt das: Mit Fremdleitungen im Arbeitsraum ist zu rechnen, auch wenn der Bestandsplan nur die eigene zeigt.

Dazu kommt, was gerade neu in den Boden geht. Die Hamburger Energienetze bauen mit dem HH-WIN ein Wasserstoffnetz von zunächst 40 km im Hamburger Süden, Versorgungsbeginn 2027. Im Hamburger Norden entsteht seit März 2026 eine rund 4,7 km lange Fernwärmeleitung zu Lufthansa Technik und Flughafen, Trassenverlauf über Otto-Wels-Straße, Traute-Lafrenz-Straße, Obenhauptstraße, Sportallee und Weg beim Jäger; im Morellenquartier in Marienthal sind es 900 m. Jede dieser Trassen kreuzt Bestandsleitungen, und jede Kreuzung ist eine Freilegung.

Die DGUV Information 203-017 zieht daraus die praktische Grenze: Maschineller Aushub ist bis maximal 30 cm oberhalb oder seitlich der Leitung zulässig, und für den innerstädtischen Bereich empfiehlt dieselbe Schrift den Saugbagger ausdrücklich. Sie warnt zugleich davor, sich auf Trassenwarnbänder zu verlassen: Die liegen typischerweise 20 bis 40 cm über der Leitung und bieten keinen Schutz gegen mechanische Beschädigung. Was passiert, wenn die 30-cm-Grenze mit dem Löffel ausgereizt wird, steht unter Leitungsschäden vermeiden; wie wir den Abschnitt darunter abarbeiten, unter Leitungen und Kabel freilegen.

Wer uns beauftragt

Tiefbau, Hafen, Wohnungswirtschaft

Der Regelfall in Hamburg ist die Nachunternehmerleistung für ein Tiefbauunternehmen: Wir übernehmen den Abschnitt an der Leitung und geben ihn an Ihre Kolonne zurück.

Tiefbau und Leitungsbau

Als Nachunternehmerleistung für den Abschnitt, an dem der Bagger nicht weiterarbeiten darf: Kreuzungen, Anbindungen an Bestandstrassen, Hausanschlüsse ans Siel. Auf den Rest Ihres Loses geben wir kein Angebot ab.

Hafen- und Industriebetriebe

Auf Hafen- und Werksflächen treffen Auffüllung, dichte Medienbelegung und laufender Betrieb zusammen. Zugangsregelung, Sperrzeiten und die Frage, wo das Fahrzeug während der Schicht stehen darf, gehören deshalb vorab in die Terminabsprache.

Wohnungswirtschaft

Kellerwände für die Abdichtung, Hausanschlüsse im Blockinnenhof, Arbeiten zwischen Bestandsbäumen. Gearbeitet wird über den Saugschlauch; die entscheidende Frage ist selten die Grundstücksgrenze, sondern wo das Fahrzeug im Blockrand stehen darf. Das entscheidet sich im öffentlichen Verkehrsraum und damit außerhalb Ihres Grundstücks.

Genehmigungen

Verkehrsraum und Wurzelbereich

Aufgrabungen im öffentlichen Wegegrund sind genehmigungspflichtig. Nach § 19 Abs. 1 Hamburgisches Wegegesetz bedarf die Sondernutzung einer Erlaubnis; zuständig ist das jeweilige der sieben Bezirksämter, und für den Ablauf gibt es eine eigene Fachanweisung über Aufgrabungen öffentlicher Wege. Abgeschlossen ist eine Aufgrabung erst mit der Abnahme. Beantragt wird die Erlaubnis vom Bauherrn oder vom Leitungsträger – sie bestimmt aber den Terminplan, nach dem wir unsere Einsatzplanung ausrichten.

Im Wurzelbereich gilt die Hamburgische Baumschutzverordnung vom 28. Februar 2023. Geschützt sind Bäume ab 80 cm Stammumfang, gemessen in 130 cm Höhe; Baumgruppen und -reihen ab drei Bäumen sowie Hecken ab 80 cm Höhe fallen ebenfalls darunter. § 4 Abs. 2 definiert den Wurzelbereich als Fläche unter der Kronentraufe zuzüglich 1,5 m nach allen Seiten und benennt als verbotene Störungen ausdrücklich Abgrabungen, das Verlegen von Leitungen und Kabeln, das Verdichten des Bodens durch schweres Gerät und Grundwasserabsenkungen im Zuge von Baumaßnahmen; § 6 sieht Ausnahmen vor, wenn Maßnahmen an Ver- und Entsorgungsleitungen dort unvermeidbar sind. Kursierende Angaben von 25 cm Stammumfang sind falsch, der amtliche Verordnungstext nennt 80 cm.

Übrig bleiben damit Handschachtung und Absaugen. Die DIN 18920 führt das Absaugen ausdrücklich als geeignetes Verfahren: Wurzeln werden freigelegt statt durchtrennt, der Wurzelraum wird nicht befahren. Das früher übliche Regelwerk RAS-LP 4 ist Ende 2023 durch die R SBB ersetzt worden. Mehr zum wurzelschonenden Aushub.

Umland

Vom Standort ins Umland

Die Stadtgrenze ist keine Entfernung: Norderstedt liegt 7 Kilometer vom Betriebsstandort entfernt, 12 Minuten. Elmshorn, Buxtehude und Lüneburg bleiben ebenfalls unter einer Stunde – der Norden allerdings deutlich bequemer als der Süden.

Norderstedt7,1 km · ca. 12 Min.
Elmshorn36,2 km · ca. 36 Min.
Lüneburg65,2 km · ca. 58 Min.
Buxtehude45,6 km · ca. 58 Min.

Ermittelt per Routing auf OpenStreetMap-Daten ab Flughafenstraße 52a, Ziel jeweils Stadtzentrum, freie Fahrt ohne Verkehr. Im Berufsverkehr liegen die Werte darüber. Ankunftszeiten sagen wir deshalb nicht zu.

Nach Norden und Nordwesten führen die Fahrten über A7 und A23, nach Osten über A1 und A24, nach Süden über A1 und A39/A250. Die Richtung wiegt dabei schwerer als der Kilometerstand. Itzehoe liegt 57 Kilometer entfernt und ist in 44 Minuten erreicht, Neumünster mit 59 Kilometern in denselben 44 Minuten. Buxtehude ist mit 46 Kilometern näher als beide und braucht trotzdem 58 Minuten. Lüneburg liegt mit 65 Kilometern nur wenig weiter als Neumünster und ist mit 58 Minuten trotzdem spürbar länger unterwegs. Der Unterschied ist jedes Mal derselbe: der Elbtunnel oder eine der Elbbrücken. Termine südlich der Elbe legen wir deshalb außerhalb der Spitzenzeiten.

  • A7 Richtung Norden – Elmshorn, Itzehoe, Neumünster, Rendsburg, Flensburg
  • A1 Richtung Osten – Bad Oldesloe, Lübeck, Ostholstein
  • A1 Richtung Süden – Buxtehude, Stade, Bremer Umland
  • A24 Richtung Osten – Schwarzenbek, Büchen, westliches Mecklenburg
  • A23 Richtung Nordwesten – Pinneberg, Elmshorn, Itzehoe, Heide
  • A39/A250 Richtung Süden – Winsen (Luhe), Lüneburg

Wie weit das Einsatzgebiet insgesamt reicht und ab wann ein Termin nur noch als Tageseinsatz sinnvoll ist, steht in der Übersicht der Einsatzgebiete. Für die Ziele südlich der Elbe gibt es eine eigene Seite zum nördlichen Niedersachsen.

Einsatz in Hamburg planen

Nennen Sie Ort, Leitungsart, Bodenart und Zeitraum. Rückmeldung an Werktagen innerhalb von 24 Stunden – mit einer Einschätzung oder mit einer Absage.

Häufige Fragen

Wo genau in Hamburg sitzen Sie?

In der Flughafenstraße 52a, 22335 Hamburg – Stadtteil Fuhlsbüttel, Bezirk Hamburg-Nord. Alle Entfernungen auf dieser Website sind ab dieser Anschrift geroutet, Ziel jeweils Stadtzentrum, freie Fahrt auf OpenStreetMap-Daten. Für Termine im Stadtgebiet zählt allerdings weniger der Kilometerstand als Zufahrt, Stellfläche und die Frage, ob die Elbe zwischen Hof und Baustelle liegt.

Lohnt sich ein Halbtagestermin in Hamburg?

Ja. Weil kein Anfahrtsblock über den Auftrag gelegt werden muss, trägt sich ein halber Tag – zwei Suchschachtungen an einem Vormittag sind der Normalfall und nicht die Ausnahme. Was den Zeitansatz stattdessen bestimmt: Rüstzeit, die Zufahrt zur Schachtstelle, der Boden und die Frage, wohin das Sauggut geht. Woraus sich der Preis zusammensetzt.

Können Sie bei einer Havarie kurzfristig anrücken?

Möglich ist es hier eher als anderswo im Einsatzgebiet, zugesagt wird es nicht. Eine Rufbereitschaft rund um die Uhr gibt es bei uns nicht, und eine Reaktionszeit in Stunden nennen wir niemandem. Ob wir kurzfristig fahren können, entscheidet die Auslastung; dazu kommen Disposition, Rüstzeit und im Berufsverkehr die Elbquerung. Telefonisch erreichen Sie uns Mo–Fr von 07:00 bis 18:00 Uhr, auf schriftliche Anfragen antworten wir an Werktagen innerhalb von 24 Stunden. Wie ein Kurzfristeinsatz abläuft.

Welchen Boden treffen Sie im Hamburger Stadtgebiet an?

Das entscheidet sich kleinräumig: Niederung, Geest und Auffüllung liegen dicht beieinander. Rollige Geestsande gehen zügig, bindiger Klei braucht in aller Regel eine Vorlockerung mit Druckluft, und Auffüllungen sind vorher nicht kalkulierbar. Deshalb fragen wir vor dem Angebot nach Bodenart, Grundwasserstand und Baugrundgutachten. Zu Materialien und Böden.

Arbeiten Sie als Nachunternehmer für Tiefbauunternehmen?

Ja, das ist hier der Regelfall. Wir führen ausschließlich Saugbaggerarbeiten aus und treten nicht als Bauunternehmen auf. Üblich ist die Aufteilung entlang der 30-cm-Grenze der DGUV Information 203-017: Wir legen den Bereich darunter frei und übergeben ihn an Ihre Kolonne. Ablauf und Schnittstelle im Detail.

Kümmern Sie sich um Sondernutzungserlaubnis und Verkehrssicherung?

Nein. Die Erlaubnis nach § 19 Abs. 1 Hamburgisches Wegegesetz beantragt der Bauherr oder der Leitungsträger beim zuständigen Bezirksamt; verkehrsrechtliche Anordnung und Absperrung liegen ebenfalls beim Auftraggeber, sofern nichts anderes vereinbart ist. Wir arbeiten innerhalb der eingerichteten Baustelle.

Fahren Sie auch ins Hamburger Umland?

Ja. Norderstedt liegt 7 Kilometer entfernt und damit bei ca. 12 Minuten, Elmshorn bei ca. 36, Buxtehude bei ca. 58 – alle Werte ab unserer Anschrift in Fuhlsbüttel und ohne Verkehr gerechnet. Damit sind auch dort Halbtagestermine möglich. Weiter entfernte Ziele planen wir als Tageseinsatz. Zur Übersicht der Einsatzgebiete.

Was kostet ein Saugbaggereinsatz?

Unsere Richtwerte, alle Beträge netto zzgl. Umsatzsteuer: 230 Euro je Einsatzstunde inklusive Bedienpersonal, 980 Euro für den halben Tag bis vier Stunden Einsatzzeit, 1.800 Euro bei acht Stunden. An- und Abfahrt steht mit 120 Euro je Stunde als eigener Posten auf der Rechnung; innerhalb Hamburgs fällt sie an, bestimmt die Summe aber nicht mehr. Verbindlich wird der Preis, wenn wir die Baustelle kennen: Zugänglichkeit, Bodenart, Leitungslage und Einsatzdauer bestimmen den Aufwand. Wie sich der Preis zusammensetzt.

Nehmen Sie das abgesaugte Material mit?

Entsorgung bieten wir nicht als eigene Leistung an. Sauberer Boden lässt sich oft direkt zurückfüllen; wohin belastetes Material geht und wer es deklariert, klären wir vorher. Was mit dem Sauggut passiert.