Saugbagger im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Rendsburg 67 Minuten, Eckernförde 81 – das trägt einen vollen Einsatztag, keinen Halbtagestermin.

Standort: Hamburg-Fuhlsbüttel Rendsburg: 99,2 km · ca. 67 Min. Eckernförde: 112,9 km · ca. 81 Min.
// Entfernung

Der Kreis liegt nicht vor unserer Tür. Wir fahren trotzdem hin

Gearbeitet wird von der Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel aus. Bis Rendsburg weist das Routing 99,2 km · ca. 67 Min. aus, bis Eckernförde 112,9 km · ca. 81 Min. – jeweils einfache Fahrt. Das ist weit genug, dass die Anfahrt in Ihrer Kalkulation auftaucht, und nah genug, dass ein Einsatztag im Kreis sauber aufgeht. Beides zu sagen ist ehrlicher, als von „kurzen Wegen“ zu schreiben und die Fahrt hinterher in Rechnung zu stellen.

Der Betrieb sitzt im Norden Hamburgs, nördlich der Elbe – und genau das entscheidet über diese Fahrzeiten. Die A7 trägt von Fuhlsbüttel aus nach Norden durch, vorbei an Elmshorn, Itzehoe und Neumünster, ab von der Autobahn an der Anschlussstelle Rendsburg/Büdelsdorf. Eine Elbquerung liegt auf diesem Weg nicht. Was sie kostet, zeigt der Blick nach Süden: Stade liegt mit 71 Kilometern rund 28 Kilometer näher als Rendsburg und braucht trotzdem 6 Minuten länger. Nicht die Landesgrenze bestimmt hier die Fahrzeit, sondern der Tunnel. Steht bei Ihnen ein Einsatz südlich der Elbe und der nächste im Kreis, verschiebt sich der Beginn – nicht die Strecke.

Rendsburg99,2 km · ca. 67 Min.
Eckernförde112,9 km · ca. 81 Min.
Schleswig120,0 km · ca. 81 Min.
Kiel91,0 km · ca. 61 Min.

Vier Ziele, jeweils einfache Fahrt ab der Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel, freie Fahrt ohne Verkehr. Zwei Werte lohnen den zweiten Blick: Kiel erreichen wir in 61 Minuten und damit 6 Minuten schneller als Rendsburg, und Schleswig kommt mit 81 Minuten auf dieselbe Fahrzeit wie Eckernförde, obwohl es 7 Kilometer weiter liegt. Wer im Kreis plant, plant deshalb sinnvollerweise gleich über die Kreisgrenze mit.

// Nachrechenbar

Was 67 Minuten einfache Fahrt für den Zuschnitt Ihres Einsatzes bedeuten

Unsere Richtwerte, netto zzgl. Umsatzsteuer: 230 Euro je Einsatzstunde inklusive Bedienpersonal, 980 Euro bis vier Stunden Einsatzzeit, 1.800 Euro bei acht Stunden und 8.500 Euro für fünf Einsatztage. An- und Abfahrt stehen als eigener Posten daneben und werden je Stunde mit 120 Euro abgerechnet. Verbindlich werden die Zahlen erst, wenn wir die Baustelle kennen – Zugänglichkeit, Bodenart, Leitungslage und Einsatzdauer bestimmen den Aufwand. Für eine Kalkulation im Kreis fällt aus dieser Aufstellung vor allem der letzte Posten ins Gewicht: die Fahrstunden, die anfallen, bevor der erste Kubikmeter Boden im Behälter liegt.

Fahrzeiten ab Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel, ca.-Werte bei freier Fahrt ohne Verkehr
Ziel Strecke Einfache Fahrt Hin- und Rückweg An- und Abfahrt
Rendsburg 99,2 km ca. 67 Min. rund 2,2 Std. ca. 270 Euro netto
Eckernförde 112,9 km ca. 81 Min. rund 2,7 Std. ca. 320 Euro netto
Schleswig 120,0 km ca. 81 Min. rund 2,7 Std. ca. 320 Euro netto
Kiel 91,0 km ca. 61 Min. rund 2,0 Std. ca. 240 Euro netto
Neumünster (Vergleich) 59,3 km ca. 44 Min. rund 1,5 Std. ca. 180 Euro netto
Stade (Vergleich) 71,4 km ca. 73 Min. rund 2,4 Std. ca. 290 Euro netto

Startpunkt ist die Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel, Endpunkt das jeweilige Stadtzentrum, Verfahren ein OSRM-Routing auf OpenStreetMap-Daten bei freier Fahrt ohne Verkehr – daher das „ca.“ vor jedem Wert. Ihre Baustelle liegt selten im Stadtzentrum, und eine Sperrung auf der B203 verschiebt die Rechnung ohnehin. Der Betrag in der letzten Spalte ist die Fahrzeit hin und zurück, gerechnet mit unserem Stundensatz für An- und Abfahrt und auf zehn Euro gerundet. Wann das Fahrzeug vor Ihrer Einfahrt steht, legen wir bei der Terminabsprache fest.

Halten Sie das gegen die üblichen Einsatzzuschnitte. Für Rendsburg stehen 2,2 Fahrstunden für Hin- und Rückweg in der Tabelle, für Eckernförde 2,7. Bei einem Halbtagestermin von vier Stunden ist der Fahranteil damit größer als die halbe Einsatzzeit – ein Angebot, das wir Ihnen dafür schreiben, wäre für Sie schlicht schlecht. Bei acht Einsatzstunden liegt derselbe Anteil bei rund einem Drittel und darunter, und bei einer zweitägigen Maßnahme fällt die Fahrt einmal an statt zweimal. Über fünf Einsatztage gerechnet liegt der Tagesanteil zudem unter dem einzelnen Tagessatz. Deshalb schlagen wir für den Kreis den vollen Tag vor, notfalls eine Tour über mehrere Punkte – Schacht in Büdelsdorf vormittags, Suchschlitze an der Trasse nachmittags. Welche Posten auf der Rechnung eines Einsatztages stehen.

Der zweite Effekt betrifft Ihren Terminplan. Zeigt sich beim Freilegen, dass die Trasse zwei Meter weiter westlich liegt als im Bestandsplan, kostet die zweite Anfahrt nach Rendsburg rund 2,2 Stunden Fahrt, bevor überhaupt wieder gearbeitet wird – und einen zweiten Termin im Kalender. Das spricht dafür, den Suchschlitz großzügiger anzusetzen und die Punkte, an denen Sie Gewissheit brauchen, vorab zusammenzustellen, statt sie nacheinander abzurufen. Wie eine Suchschachtung an definierten Punkten abläuft.

Was wir trotzdem nicht zusagen

Eine feste Reaktionszeit in Stunden sagen wir nicht zu, und eine Rufbereitschaft rund um die Uhr gibt es bei uns nicht. Verbindlich ist die Antwort: an Werktagen binnen 24 Stunden, und dann mit einer Terminaussage, auf die Sie Ihren Bauablauf legen können. Am Telefon sind wir Mo–Fr 07:00–18:00 Uhr.

Einsatztag zwischen Rendsburg und Eckernförde?

Nennen Sie uns Ort, Leitungsart, ungefähre Tiefe und Bodenart – Rückmeldung an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.

// Was hier anders ist

Ein Kanal, ein Bundesstraßenknoten und eine Förde

Der Kreis ist kein beliebiger Punkt auf der Landkarte, den man wegen der Postleitzahl mitnimmt. Vier Eigenheiten bestimmen hier, wie eine Aufgrabung geplant wird – und sie bestimmen auch, welchen Einsatz wir Ihnen vorschlagen.

  • Der Nord-Ostsee-Kanal teilt den Kreis. Eine Leitung, die von der einen Seite auf die andere muss, folgt einem der wenigen Querungsbauwerke; entsprechend dicht liegen die Medien in deren Umfeld beieinander. Dicht belegte Bestandstrassen sind genau der Fall, für den das Absaugen gebaut ist – der Saugkopf arbeitet zwischen den Medien, statt sie mit einer Schaufel zu suchen. Ob an Ihrer Stelle eine Querung liegt und wie tief, sagt Ihnen die Leitungsauskunft und nicht wir.
  • Rendsburg ist ein Bundesstraßenknoten. Die B203 von Eckernförde her trifft in Rendsburg auf B77, B202 und die A7. Aufgrabungen liegen dort regelmäßig im fließenden Verkehr, mit knappen Sperrzeiten und Anwohnerzufahrten, die offen bleiben müssen. Für uns heißt das: Das Fahrzeug bleibt auf der Fahrbahn stehen, nur der Schlauch geht in den Graben, und die gesperrte Fläche bleibt so klein wie möglich. Die Verkehrssicherung selbst stellen wir nicht – die bleibt bei Ihnen.
  • Büdelsdorf hängt an derselben Anschlussstelle. Die A7-Abfahrt trägt beide Namen, Rendsburg/Büdelsdorf, und die Orte gehen ineinander über. Auf Betriebs- und Gewerbeflächen ist der Untergrund selten der gewachsene: befestigte Höfe, Auffüllungen, Medien unter Rangier- und Lagerflächen, dazu Bestandspläne aus mehreren Jahrzehnten. Wo gestapelt und rangiert wird, ist eine offene Grube das größere Problem als die Grabezeit – ein Punkt, der an einem Tag geöffnet und wieder geschlossen wird, ist dort mehr wert als ein durchgehender Graben.
  • Eckernförde liegt am Ende einer Förde. Hafen-, Ufer- und Innenstadtflächen sind grundwassernah. Wasser im Aushub schlägt unmittelbar auf die Ladung durch: Gefahren wird dann nicht nach vollem Behälter, sondern nach zulässiger Last, und die Zahl der Fuhren steigt entsprechend. Dazu kommt die innerstädtische Enge – zwischen Kaikante, Baumreihe und Fassade steht ein Kettenbagger schlecht, während das Saugfahrzeug auf der Straße bleiben und den Schlauch schicken kann.

Innerhalb des Kreises fährt man Landstraße. Die B203 verbindet Rendsburg über Eckernförde bis Kappeln, die B76 führt von Schleswig nach Eckernförde; eine Autobahn zwischen den beiden namengebenden Städten gibt es nicht. Das erklärt auch den Abstand zwischen den beiden: Eckernförde liegt nur 14 Kilometer weiter als Rendsburg, kostet aber 14 Minuten mehr – hinter der Anschlussstelle läuft nichts mehr über die Autobahn. Mehrere Punkte an einem Tag sind deshalb planbar, aber der Weg zwischen ihnen zählt mit – nennen Sie uns bei der Anfrage alle Stellen auf einmal, dann legen wir die Reihenfolge danach und nicht nach der Eingangsreihenfolge. So legen wir Leitungen und Kabel frei.

// Untergrund

Nach Osten Mergel, nach Westen Sand

Der Kreis liegt auf der Grenze zwischen Geest und östlichem Hügelland – zwei der drei bodenkundlichen Hauptnaturräume, die das Land für Schleswig-Holstein unterscheidet. Zur Eckernförder Bucht hin und in den Hüttener Bergen steht die Jungmoräne der Weichseleiszeit an, also Geschiebemergel und Parabraunerden. Fährt man nach Westen, Richtung Owschlag und A7, wird der Untergrund sandiger. Wo genau die Grenze verläuft, ist eine Frage der Karte und nicht des Baufelds – die Richtung stimmt aber, und sie erklärt, warum zwei Aufgrabungen desselben Zuschnitts im selben Kreis unterschiedlich lange dauern.

  • Nach Westen hin. Rolliger Sand geht ohne Vorarbeit in den Schlauch. Ein Suchschlitz ist dort in kalkulierbarer Zeit offen, und wir setzen den Zeitansatz entsprechend eng.
  • Nach Osten hin. Im Mergel des Hügellandes stecken Steine, und die Bindigkeit wechselt auf wenigen Metern. Nach unserer Erfahrung muss mit Druckluft vorgelockert werden, bevor Material mitgeht; ab welchem Tonanteil, sagt keine Norm. Für Einsätze in den Hüttener Bergen planen wir deshalb mit Reserve statt mit einem Mittelwert.
  • In den Niederungen dazwischen. Führt die Trasse in eine grundwassergeprägte Senke – und davon gibt es entlang des Kanals und zur Förde hin reichlich –, kommt der Aushub nass aus dem Schlauch und wiegt entsprechend. Ob die Aufstellfläche das Fahrzeug überhaupt trägt, klären wir vorab.

Eine Landesaussage speziell zum Geschiebemergel des Hügellandes kennen wir nicht; die Warnung vor besonders verdichtungsempfindlichen tonigen Böden bezieht das Land auf die Marsch im Westen. Was hier zählt, ist ohnehin ein anderer Punkt: Weil über den Schlauch gearbeitet wird, muss das Umfeld der Leitung nicht befahren werden, und das Fahrzeug bleibt in vielen Fällen auf der befestigten Fläche stehen.

Was auf Ihrem Grundstück ansteht, steht dagegen in keiner Naturraumkarte. Auf wenigen hundert Metern wechseln Sandlinse, Mergel, Torf und Aufgefülltes; im Bestand kommt dazu, was frühere Aufgrabungen hinterlassen haben. Den Ausschlag gibt Ihr Baugrundgutachten, und wo keines vorliegt, das Protokoll der letzten Grube im selben Straßenzug. Ist die Bodenart unbekannt, weisen wir die Vorlockerung im Angebot als möglichen Posten aus, statt sie später nachzuschieben – bei dieser Entfernung ist eine Überraschung vor Ort teurer als eine Position zu viel im Angebot. Was ein Saugbagger aufnimmt und wo das Verfahren an Grenzen stößt.

// An wen sich das richtet

Auftraggeber im Kreis

Wie viele Tiefbaubetriebe im Kreis arbeiten, können wir Ihnen nicht sagen: Die amtliche Statistik zum Bauhauptgewerbe erfasst nur Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen und weist landesweit aus – gerade die kleinen Tiefbaubetriebe fehlen darin. Für einen Saugbaggereinsatz kommen im Kreis vor allem zwei Gruppen infrage: Gemeinden, Ämter und Bauhöfe sowie Tiefbaubetriebe, die einen Abschnitt als Nachunternehmerleistung vergeben.

// 01

Gemeinden, Ämter, Bauhöfe

Schächte, Sandfänge, Straßenabläufe, Arbeiten im Wurzelbereich kommunaler Bäume. Der Kreis ist in Ämter und amtsfreie Städte gegliedert; eine zentrale Bauverwaltung für alle gibt es nicht, und ob im Arbeitsbereich eine Baumschutzsatzung greift, hängt an der einzelnen Gemeinde. Das klären Sie dort; wir geben keine Rechtsauskunft.

// 02

Netzbetreiber und Versorger

Bei Strom und Gas ist die Schleswig-Holstein Netz der dominierende regionale Verteilnetzbetreiber. Trinkwasser und Abwasser liegen dagegen bei kommunalen Betrieben und Verbänden – einen Landesversorger gibt es nicht. Eine Stelle, die für den ganzen Kreis Auskunft gibt, können wir Ihnen deshalb nicht nennen.

// 03

Tiefbau- und Leitungsbaubetriebe

Wir kommen mit Maschine und Maschinist für einen Abschnitt und rechnen nach Stunden ab. Auf Ihre Bauleistung geben wir kein eigenes Angebot ab; Ausschreibung, Bauleitung und Verkehrssicherung bleiben bei Ihnen.

// 04

Garten- und Landschaftsbau

Im Wurzelbereich lässt DIN 18920 zwei Wege zu: Handarbeit oder Absaugen, jeweils unter Schonung des Wurzelwerks. Das zugehörige FGSV-Regelwerk heißt seit 2023 R SBB; die RAS-LP 4 von 1999 ist damit erledigt, steht in Leistungsverzeichnissen aber weiter drin. Zum wurzelschonenden Aushub.

// 05

Landwirtschaft, Wasser- und Bodenverbände

Dränagen, Verrohrungen, Schieber und Schachtbauwerke liegen häufig dort, wo eine Kette den Boden verdichten würde: auf Grünland, in grundwassernahen Niederungen, auf Niedermoor. Auf solchen Standorten bleibt das Fahrzeug auf dem befestigten Weg, und nur der Schlauch geht bis an die Grube.

Was wir übernehmen – und was nicht

Die DGUV Information 203-017 zieht die Grenze, an der die konventionelle Technik aufhört: Maschineller Aushub ist bis maximal 30 Zentimeter oberhalb oder seitlich einer Leitung zulässig. Was darunter liegt, wird von Hand oder mit Luft freigelegt – und genau dieser Abschnitt ist unsere Leistung. Nicht dazu gehören Wiederverfüllung, Verdichtung und Oberflächenschluss, ebenso wenig Leitungsortung, Entsorgung des Sauggutes, Verkehrssicherung und das Schneiden gebundener Decken. Woran Leitungsschäden im Tiefbau typischerweise liegen.

Häufige Fragen

Sitzen Sie im Kreis Rendsburg-Eckernförde?

Nein. Der Betrieb steht in der Flughafenstraße 52a, 22335 Hamburg, Stadtteil Fuhlsbüttel; der Kreis ist für uns Einsatzgebiet, nicht Standort. Für Ihre Disposition ist ohnehin nicht der Briefkopf maßgeblich, sondern die Fahrzeit – und die steht oben in der Tabelle.

Rechnet sich ein Saugbagger im Kreis auch für einen halben Tag?

In der Regel nicht, und wir sagen das lieber vorher. Für Rendsburg stehen 2,2 Fahrstunden für Hin- und Rückweg in der Tabelle, für Eckernförde 2,7. Bei einem Vier-Stunden-Termin liegt der Fahranteil damit über der halben Einsatzzeit, und die An- und Abfahrt kommt zu den 980 Euro netto des Halbtages hinzu. Sinnvoll wird es ab einem vollen Einsatztag, bei einer mehrtägigen Maßnahme oder wenn mehrere Punkte im Kreis zu einer Tour zusammengefasst werden. Liegt bei Ihnen wirklich nur ein einzelner Suchschlitz an, ist ein Betrieb aus dem Kreis für diesen einen Termin die wirtschaftlichere Wahl.

Was kostet ein Einsatztag im Kreis ungefähr?

Als Richtwert, netto zzgl. Umsatzsteuer: 1.800 Euro für acht Einsatzstunden, dazu die An- und Abfahrt mit 120 Euro je Stunde – für Rendsburg sind das rund 2,2 Stunden hin und zurück, für Eckernförde 2,7. Verbindlich wird die Zahl erst, wenn wir die Baustelle kennen: Zugänglichkeit, Bodenart, Leitungslage und Einsatzdauer bestimmen den Aufwand, und im Mergel des Hügellandes fällt er anders aus als im Sand bei Owschlag. Wie sich ein Einsatztag zusammensetzt.

Wie kurzfristig können Sie in Rendsburg oder Eckernförde anfangen?

Das entscheidet die Auslastung und nicht die Entfernung – eine Reaktionszeit in Stunden oder eine Rufbereitschaft rund um die Uhr sagen wir nicht zu. Eine Maschine, die in Kiel im Einsatz ist, steht für Rendsburg genauso wenig bereit wie eine, die in Norderstedt steht. Auf Ihre Anfrage antworten wir an Werktagen innerhalb von 24 Stunden, und dann mit einem Termin, auf den Sie Ihren Bauablauf legen können.

Was sollten wir bei der Anfrage aus dem Kreis mitschicken?

Alles, was verhindert, dass jemand ein zweites Mal 99 Kilometer fährt: Lage und Zahl der Punkte, Leitungsart, ungefähre Tiefe, Bodenart oder das Baugrundgutachten, Zufahrt und Aufstellfläche sowie den Stand der Leitungsauskunft. Wenn mehrere Stellen im Kreis anstehen, nennen Sie sie bitte gemeinsam – die Reihenfolge legen wir dann nach dem Weg fest. Wie Sie die Baustelle vorbereiten.

Welchen Boden müssen wir im Kreis erwarten?

Ost gegen West ist die Faustregel: in den Hüttener Bergen und Richtung Eckernförder Bucht bindiger Geschiebemergel mit Steinen, Richtung Owschlag und A7 sandiger und damit schneller. Für Ihr Grundstück folgt daraus allerdings nichts. Deshalb fragen wir vorab nach Bodenart, Tiefe und Grundwasserstand – und rechnen die Vorlockerung offen mit ein, wenn die Antwort „wissen wir nicht“ lautet. Materialien und Böden im Detail.

Wer erteilt im Kreis die Leitungsauskunft?

Das hängt an Sparte und Gemeinde. Strom und Gas laufen in der Fläche über die Schleswig-Holstein Netz; für Trinkwasser und Abwasser gibt es keinen Landesversorger, sondern kommunale Betriebe und Verbände, deren Zuschnitt sich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheidet. Eingeholt werden die Auskünfte vom Auftraggeber beziehungsweise vom ausführenden Unternehmen. Eine Ortung bieten wir nicht an; wir legen die Trasse frei, die sich aus Auskunft und Absteckung ergibt.

Vermieten Sie den Saugbagger auch ohne Bedienpersonal?

Nein. Die Maschine kommt mit unserem Maschinisten. Wer im Bestandsnetz arbeitet, muss beurteilen können, wann vorgelockert werden muss und wie nah der Saugkopf an eine Leitung darf. Suchen Sie ein Gerät zur Selbstbedienung, sind reine Vermieter die richtige Adresse.

Übernehmen Sie die Entsorgung des abgesaugten Materials?

Nein, eine eigene Leistung ist das bei uns nicht. Abgesaugt und abgekippt wird von uns, alles Weitere – Deklaration, Transport, Annahmestelle – läuft bauseits. Wiedereinbaufähiger Boden geht dabei häufig direkt in den Graben zurück, belastetes oder gemischtes Material nicht. Klären Sie diesen Posten früh; in Angeboten steht er selten drin. Was mit dem Sauggut passiert.

Fahren Sie auch in die Nachbarkreise?

Ja, und manche davon liegen näher an uns als der Kreis selbst: Kiel erreichen wir in 61 Minuten, Neumünster in 44. Schleswig liegt mit 81 Minuten gleichauf mit Eckernförde und gehört damit in dieselbe Kategorie – planbarer Einsatztag statt Kurztermin. Wer eine Maßnahme über Kreisgrenzen hinweg plant, sollte das bei der Anfrage sagen; dann lässt sich eine Tour daraus machen. Was in Kiel anders ist; der Überblick über das ganze Land steht auf der Landesseite.